Klinische Informationen

Arzneimittelmonitoring

Was therapeutisches Arzneimittelmonitoring ist und warum es für die Patientensicherheit wichtig ist.

Was ist TDM?

Arzneimittelkonzentration und therapeutischer Effekt

Zwischen der Arzneimittelkonzentration im Blut und seiner Wirkung besteht eine größere Korrelation als zwischen der verabreichten Dosis und der Wirkung. Dies ist auf eine große interindividuelle Variabilität bei Absorption, Verteilung, Metabolismus und Ausscheidung von Arzneimitteln zurückzuführen.

TDM (Therapeutisches Arzneimittelmonitoring) zielt darauf ab, einem Patienten ein Arzneimittel so zu dosieren, dass die resultierenden Konzentrationen im Bereich mit hoher Wirksamkeit und geringem Risiko toxischer Symptome liegen — dem sogenannten therapeutischen Fenster.

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Warum es wichtig ist

Vorteile von TDM in der klinischen Praxis

TDM ist besonders wichtig bei Arzneimitteln mit engem therapeutischen Index, hoher pharmakokinetischer Variabilität oder bei Patienten mit Organdysfunktion.

Individualisierung der Dosierung

Auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Dosis, nicht auf den "Durchschnitt" — geringeres Risiko von Unwirksamkeit oder Toxizität.

Erkennung von Arzneimittelwechselwirkungen

Das vollständige pharmakokinetische Profil ermöglicht die Identifikation unerwünschter Wechselwirkungen mit anderen gleichzeitig verwendeten Arzneimitteln.

Optimierung bei Risikogruppen

Kinder, Patienten mit Nieren- oder Leberinsuffizienz, Transplantationsempfänger — Gruppen, bei denen die Standarddosierung oft versagt.

Schnelle klinische Reaktion

Ergebnisse innerhalb von 48 Stunden ermöglichen eine laufende Dosisanpassung ohne therapeutische Verzögerungen.

Interessiert an der Implementierung von TDM?

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